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Das Geburtstrauma

January 8, 2018

Was ist ein Geburtstrauma?

 

Trauma bedeutet übersetzt Wunde.

Ein Trauma ist ein Erlebnis, das einem Menschen widerfährt und keinen befriedigenden, heilenden Abschluss gefunden hat. Es ist eine Art seelische Wunde.

 

Bei einem Geburtstrauma spricht man von körperlichen, psychischen und seelischen Verletzungen, die während der Geburt entstanden sind. Es kann die Mutter, aber auch das Neugeborene betreffen.

 

Ob eine Geburtserfahrung traumatisch ist, hängt von dem Menschen ab. Wir reagieren individuell verschieden auf ein und dasselbe Ereignis. Ob eine Mutter eine traumatische Erfahrung gemacht hat kann nur sie beurteilen. Kein Arzt und keine Hebamme kann beurteilen, wie die Frau die Geburt empfunden hat.

Ob ein Baby eine Traumaerfahrung gemacht hat, ist natürlich von außen schwer feststellbar, aber es gibt Situationen, die mit großer Wahrscheinlichkeit als traumatisch eingeschätzt werden können.

 

Können Babys ihre Geburt miterleben?

 

Noch weit bis in die 70er Jahre ging man davon aus, dass ein Neugeborenes aufgrund seines unausgereiften Gehirns nicht fähig ist Gefühle und Schmerzen zu empfinden. Ganz zu schweigen davon, dass es schon im Mutterleib sich selbst und seiner Umwelt bewusst ist und auch die Geburt bei vollem Bewusstsein miterlebt.

Leider herrscht auch heute noch die Meinung vor, dass Ungeborene unbewusste Wesen sind. Den Gedanken, dass auch ein Baby ein Geburtstrauma erlebt haben könnte, blenden wir oft aus.

 

Dank den Arbeiten der Pioniere der psychologischen Forschung wie Dr. Wiliam Emerson oder Dr. Frank Lake hat sich das Bild von Ungeborenen und Neugeborenen grundlegend geändert. Sie haben mit ihren Arbeiten gezeigt, dass die Schwangerschaft, Geburt und die erste Lebenszeit uns zutiefst nachhaltig prägen. Viele unserer späteren Verhaltensmuster, Gefühle oder Emotionen können durch Schwangerschaft und Geburt beeinflusst werden.

Heute weiß man, dass Babys schon weit vor der Geburt Schmerzen fühlen und alle positiven und negativen Gefühle empfinden können. Sie sind vollkommen bewusste, empfindsame und fühlende Menschen.

 

 

 

Die Geburt ist die erste wichtigste Erfahrung in unserem Leben. Auch das Ungeborene kann während der Geburt wie die Mutter Angst, Hilflosigkeit, Wut und Schmerz empfinden. Zu keiner Zeit wissen die werdende Mutter oder die Helfer unter der Geburt, was das Ungeborene durchleben muss und was es dabei fühlt. Mutter und Kind nehmen die Geburt unterschiedlich wahr. Empfindet die Mutter eine schöne Geburt, kann ihr Baby ganz anders empfinden und umgekehrt.

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Arlena Honisch

Heilpraktikerin

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