Stress bei Babys erkennen: Die feinen Zeichen, die viele Eltern übersehen
- 7. Mai
- 1 Min. Lesezeit

Stress verbinden wir meist mit Erwachsenen. Mit Anspannung, Überforderung oder einem anstrengenden Alltag.
Aber auch Babys können Stress erleben.
Viele Eltern denken dabei sofort an viel Schreien. Doch Stress zeigt sich bei Babys oft viel feiner. Manche Babys werden laut und unruhig. Andere wirken eher still, angespannt oder besonders wachsam.
Das Nervensystem von Babys ist noch unreif und sehr empfindlich für Reize. Denn der kleine Körper prüft ständig, ob alles sicher ist. Geräusche, Licht, viele Eindrücke oder Veränderungen können deshalb schnell zu viel werden.
Babys zeigen Stress nicht mit Worten, sondern über ihren Körper.
Mögliche Stresszeichen bei Babys sind:
häufiges Aufschrecken
schwer in den Schlaf finden
häufiges nächtliches Aufwachen
Verdauungsprobleme
feste Händchen oder hohe Körperspannung
Überstrecken oder hektisches Strampeln
viel Weinen oder schnelles Quengeln
häufiges Klammern
Unruhe beim Stillen oder Füttern
häufiges Wegschauen oder Gähnen
häufiger Schluckauf
plötzliches Einschlafen nach vielen Reizen
starke Wachsamkeit
nicht abgelegt werden können
empfindliche Reaktionen auf Geräusche, Besuch oder Veränderungen
Stress kann dabei ganz unterschiedliche Ursachen haben.
Manchmal sind es zu viele Reize oder ein sehr voller Alltag. Manchmal bringt ein Baby aber auch schon Belastungen aus Schwangerschaft oder Geburt mit. Auch die Stimmung und Anspannung im Umfeld können Babys sehr fein wahrnehmen.
Nicht jedes unruhige oder angespannte Baby ist einfach nur „schwierig“.
Oft lohnt es sich, genauer hinzuschauen und sich zu fragen:
Was möchte mir mein Baby vielleicht zeigen?





















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